Wenn Menschen aufgrund ihres Alters, einer Krankheit oder den Tod des Lebenspartners nicht mehr selber für sich sorgen können, stellt sich oftmals die Frage nach der geeigneten Pflegeform. Unterschieden werden hier drei große Bereiche:

  • Ambulante oder häusliche Pflege
  • Teilstationäre Pflege
  • Stationäre Pflege

Ambulante oder häusliche Pflege

Das Ziel der ambulanten oder häuslichen Pflege ist, dass die pflegebedürftige Person solange wie möglich in der eigenen Wohnung und somit auch vertrauten Umgebung weiterleben kann.
Hierfür kümmern sich entweder Familienangehörige (oft in Zusammenarbeit mit professionellen Pflegekräften) oder ambulante Pflegedienste um die betroffene Person.

Wenn Familienangehörige selber Pflegen, bedeutet dies auf der einen Seite zwar eine finanzielle Erleichterung, dafür muss jedoch oftmals ständig jemand Zuhause bzw. bei der zu pflegenden Person sein. Da das nicht immer möglich ist, suchen viele nach Alternativen zu teuren Pflegediensten aus Deutschland. Pflegekräfte aus Polen stellen hier eine günstige Alternative dar, die Rechtslage ist jedoch schwierig einzuschätzen.

Teilstationäre Pflege

Bei der teilstationären Pflege handelt es sich um eine stundenweise Betreuung der zu pflegenden Person, die ansonsten jedoch Zuhause zum Beispiel durch Familienangehörige gepflegt wird. Hierzu gehören die „Tagespflege für Senioren“ als auch die „Nachtpflege“.

Stationäre Pflege

Zu stationären Pflegeeinrichtungen gehören die klassischen Altenheime, Altenwohnheime und die Pflegeheime. Da Pflegeversicherungen heutzutage ambulante Pflege stärker fördern und unterstützen als stationäre werden Menschen immer länger Zuhause gepflegt und kommen oftmals erst dann in Pflegeeinrichtungen, wenn der Pflegebedarf sehr hoch ist.

Welche Versorgungsform eignet sich für wen?

Bei der Entscheidung für die ein oder andere Versorgungsform müssen nicht nur finanzielle Aspekte berücksichtigt werden, sondern auch viel organisatorisches. Wenn man sich zum Beispiel für die häusliche Pflege entscheidet, muss nicht nur gewährleistet sein, dass ständig jemand verfügbar ist, sondern auch, dass die benötigten Kenntnisse durch unterstützende Fachkräfte vermittelt werden. Zudem sollten wenn möglich auch die Wünsche der oder des Betroffenen berücksichtigt werden.